Über mich

Biografie

1961 bin ich geboren und aufgewachsen in ländlicher Umgebung auf einem Bauernhof in Marthalen im schönen Zürcher Weinland . Nach meiner Schulzeit erlernte ich den Beruf Spengler, den ich zehn Jahre ausübte. Danach wechselte ich in den Detailhandel, Bereich Baumarkt. Die Arbeit mit Menschen gefällt mir sehr gut.

Bereits als Kind malte ich sehr gerne. In der Berufsschule waren dann meine Zeichenkünste im Bereich des technischen Zeichnens gefordert.

Seit 1991 setze ich mich künstlerisch mit der Malerei auseinander. Zur Vertiefung und Erweiterung meiner künstlerischen Ambitionen besuchte ich verschiedene Mal- und Zeichenkurse an der Migros Klubschule in Schaffhausen. Im Zentrum meines künstlerischen Schaffens stehen die Farben mit ihren verschiedenen Abstufungen. Die Mal-Epoche des französischen Impressionismus hat mich immer sehr angesprochen. Entsprechend besuchte ich auch Veranstaltungen, in denen die wichtigsten Vertreter dieser Epoche vorgestellt wurden: Claude Monet, Edgar Degas und Paul Gaugin.

Meine erste grössere Ausstellung konnte ich zusammen mit anderen Künstlern 1993 in der Stadt Schaffhausen abhalten. Zusätzlich gefördert wurde mein Interesse an der Malerei durch meinen Vater: dieser schuf Werke aus Eisen. An vielen seiner Ausstellungen, die er abhalten konnte, waren kombiniert mit Exponaten anderer Künstler aus der Malerei. So bekam ich erste Eindrücke für diesen Kunstbereich, die mich nachhaltig prägten.

Camargue 96

Zu Beginn meines künstlerischen Schaffens stand die Auseinandersetzung mit dem Impressionismus. Stellvertretend für diese Schaffensphase steht dieses Bild:

Ich entwickelte mich mit den Jahren weiter: weg vom reinen Gegenständlichen hin zur Verschmelzung von Farben mit dem Spiel von Licht und Schatten. In meinen Acrylbilder kommt meine grossen Naturverbundenheit zum Ausdruck. Meine Bilder sollen den Betrachter einladen für einen Spaziergang in die Natur mit ihrer Farben- und Formenvielfalt.

1997 gestattete ich mir einen Ausflug in die Literatur mit dem Roman „Getrocknete Rosen“. Dieser Roman war ein Versuch, eine Begebenheit aus meiner Biographie literarisch zu verarbeiten.

Auf meinen zahlreichen Reisen in nahe und ferne Gebiete bekomme ich stets neue Impulse, die ich künstlerisch verarbeite.

Während meiner Regensdorfer Jahre (1997 bis 2016) beschäftigte ich mich vermehrt mit abstrakten Kunstwerken. Die Nähe zur Stadt Zürich fand so gleichsam seinen künsterischen Widerhall.

Seit 2000 pflege ich eine eigene Webseite: www.artkramer.ch

Nach dem ich mich lange Jahre mit gegenständlicher Malerei beschäftigt hatte, verspürte ich den Drang, neue Konzepte der Kunst auszuprobieren.

Wie schon bei meinen gegenständlichen Bildern sind die Motive im abstrakten Bereich ein Produkt meiner künsterischen Vorstellungskraft. Dabei spielt die Spontaneität eine wichtige Rolle. In einem trance-artigen Zustand werden die Farben auf die Leinwand gebracht.

Die Farben und Formen wachsen wie aus sich selbst heraus; Wenn ich endlich eine Pause einlege, muss ich nur noch sehr kleine Korrekturen anbringen. Bis der richtigen Zeitpunkt für die Korrekturarbeit am Bild gefunden ist, kann aber viel Zeit vergehen.

Meine bevorzugte Art zu malen ist das Acryl. Es gab Versuche, mit Öl zu arbeiten. Von der Maltechnik her liegt mir das Acryl aber näher.

HEUTE 2019

Cafe Royal

Ende 2016 erfolgte ein Umzug nach Goldach bei St. Gallen. Seit Februar 2018 – nach einer langen, kreativen Pause – bin ich wieder künstlerisch produktiv. Die meisten der neuen Bilder sind Collagen (Bild links) in Acryl, Metall und echtem Blattgold, Karton, Stoff oder andere Materialen auf Leinwand geklebt, gemalt oder gespachtelt.

Als Atelier dient mir eine unbenutzte Küche. Ich fühle mich voller neuer Ideen, die nur darauf warten, künstlerisch umgesetzt zu werden.

Motto: Kunst ist alles, was der Betrachter nicht erwartet.